Am 02.03. machten wir, Frau Penning, Frau Petermann und Herr Vogts, uns im Rahmen eines Erasmus-Projekts auf den Weg zu unserem Job Shadowing an das Institut Montbui, unserer Erasmus+-Partnerschule in der Nähe von Barcelona.
Bei einem Job Shadowing haben Lehrer die Möglichkeit, bei anderen Lehrkräften im Unterricht zu hospitieren und so Eindrücke zu gewinnen, wie Schule in anderen Ländern funktioniert.
Was uns als erstes aufgefallen ist: Zuspätkommen ist keine Option. Jeden Morgen werden kurz nach Unterrichtsbeginn alle Schultore geschlossen. Und auch Handys sind nirgends zu sehen – jedenfalls nicht in Schülerhänden. Bis zur elften Klasse sind Handys komplett verboten.
Der Empfang durch die Lehrkräfte und später im Unterricht auch von den Schülern war sehr herzlich. Alle sind uns aufgeschlossen und interessiert begegnet. Die wichtigste Frage der Schüler war: Mögen Sie Fußball? Kein Wunder, denn wirklich (fast) alle sind leidenschaftliche Fans des FC Barcelona.
Gewohnt haben wir in der Stadt Igualada, die einerseits überraschende Gemeinsamkeiten mit Delmenhorst hat – wie z.B. eine große Baumwollspinnerei, die inzwischen geschlossen ist – und andererseits deutliche Unterschiede, wie die Rolltreppen, die von den höher gelegenen Stadtteilen in das mittelalterliche Zentrum führen. Hier lernten wir an einem Abend auch die katalanische Tradition des Menschentürmebauens kennen. Den Abschluss machte ein traditionelles Winteressen: Die Calçotada (gegrillte Frühlingszwiebeln mit vielen Beilagen).
Mit vielen schönen Eindrücken verlassen wir nun Katalonien nach einer spannenden Schulwoche, die wir trotz des Starkregens in den letzten beiden Tagen in sehr guter Erinnerung behalten.
Vielen Dank an unsere Gastgeber:innen vom Institut Montbui!
















