Willms Gymnasium

Gymnasium an der
Willmsstraße
Willmsstraße 3
27749 Delmenhorst
Tel.: 04221/58 676 0

Außenstelle der
Jgg. 8, 9 und 10
Königsberger Str. 65
27755 Delmenhorst
Tel.: 04221/58 676 50

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Leitgedanke

„Die Förderung begabter und motivierter junger Menschen

gehört unbestreitbar zu den ganz wichtigen Aufgaben

unseres Bildungssystems.“

 

Dieses Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ist keine nüchterne Feststellung, sondern eine Aufforderung an alle Beteiligten unseres Bildungssystems, diese Aufgabe wahrzunehmen. Das Gymnasium an der Willmsstraße stellt sich dieser Aufgabe bereits seit Jahren und bildet seine Lehrkräfte konsequent weiter. Im November 2019 erlangte z.B. Béatrice Gronau das sogenannte ECHA-Diplom am ICFB Münster und stärkt seitdem das Profil des Gymnasiums an der Willmsstraße auf dem Gebiet der Begabtenförderung.

Die angemessene Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler wird möglich, weil Lehrkräfte, wie z. B. Béatrice Gronau grundlegende Kenntnisse haben, beispielsweise über:

  • Kreativitäts- und Potenzialentwicklung
  • die besonderen Lern- und Entwicklungsbedürfnisse von (Hoch-)Begabten
  • Modelle der individuellen Begabungs- und Begabtenförderung
  • die Befähigung zur Entwicklung von adaptiven Forder- und Förderkonzepten
  • Integration der Förderung in den Schulalltag
  • Befähigung zur Erstberatung im Umfeld der Schule
  • die Ansätze zur Diagnose und Beurteilung von (Hoch-)Begabten

 

Aber nicht nur (hoch)begabte Schülerinnen und Schüler stehen im Fokus unseres Handelns. Für uns ist es unabdingbar wichtig, dass wir alle Schüler*innen in ihren Persönlichkeitsentwicklungen unterstützen und beobachten, welche Talente sie haben und wie wir diese gezielt fördern können. 

 

Etwa 13,6% aller Menschen besitzen überdurchschnittliche Fähigkeiten und einen Intelligenzquotienten (IQ) zwischen 115 und 130. Weitere 2,1% aller Menschen gelten als hochbegabt, weil ihr IQ über 130 liegt.

Wenn man diese Zahlen für das Willms Gymnasium zugrunde legt, kann man davon ausgehen, dass etwa 23 Schülerinnen und Schüler einen IQ von über 130 haben und dass bei weiteren 150 Schülerinnen und Schülern der IQ zwischen 115 und 130 liegt. Diese Schüler*innen sind während des Regelunterrichts häufig unterfordert und können sich in ihrem Lernspektrum nicht weiterentwickeln. Wir sehen es als unsere Pflicht an, diesen Schüler*innen Entwicklungsmöglichkeiten und Unterstützungen für ihre Potenzialentfaltung zu geben. Beachtet werden sollte, dass ein hoher IQ nur bedeutet, dass ein großes Potenzial besteht. Inwieweit sich dieses Potenzial in den jeweiligen Leistungen ausdrückt, kann nicht vorhergesagt werden. Berücksichtigt werden muss ebenfalls, dass ein hoher IQ nur kognitive Fähigkeiten bestätigt und andere Bereiche (siehe Begabungsmodelle) nicht beinhaltet.