Willms Gymnasium

Gymnasium an der
Willmsstraße
Willmsstraße 3
27749 Delmenhorst
Tel.: 04221/58 676 0

Außenstelle der
Jgg. 8, 9 und 10
Königsberger Str. 65
27755 Delmenhorst
Tel.: 04221/58 676 50

Artenschutzprojekt am Willms: Feuersalamander erfolgreich überwintert

2. April 2026 | Dr. Glade

Vorherige Beiträge

Das Willms-Gymnasium beteiligt sich seit dem letzten Jahr aktiv am „Citizen Conservation“-Projekt zur Sicherung gesunder Feuersalamander-Bestände. Dieses Netzwerk aus Zoos und privaten Tierhaltern hat sich zum Ziel gesetzt, bedrohte Amphibien, Reptilien und Fische durch Pflege und kontrollierte Nachzucht zu erhalten – insbesondere, wenn deren natürlicher Lebensraum bedroht ist oder die Wildtiere unter Krankheiten leiden (https://citizen-conservation.org).

Genau dies trifft auf den Mitteleuropäischen Feuersalamander (Salamandra salamandra) zu, der, wie beispielsweise im Hassbruch in Ganderkesee heimisch, von einem tödlichen Hautpilz (BSAL) bedroht wird. In Kooperation mit dem Gymnasium Eversten Oldenburg (GEO) nahm das Willms Kontakt zu „Citizen Conservation“ auf. Der Zoo Schwerin stellte daraufhin sechs junge, gesunde Feuersalamander bereit. Sie wurden von Herrn Dr. Glade (Willms) und Frau Bollinger (GEO) in Schwerin abgeholt und auf die beiden Schulen aufgeteilt.

Die Amphibien werden seither in eines eigens eingerichteten Terrarien-Anlage unter streng kontrollierten Bedingungen von Schülern gepflegt. Regelmäßige Rückmeldungen über ihren Zustand gehen an „Citizen Conservation“.

Eine große Unterstützung erfuhr das Willms dabei vom „Das Futterhaus“ in der Seestraße. Herr Stüttem von „Das Futterhaus“ unterstütze uns mit Zubehör und Futter für die Salamander. Außerdem stellte er den Kontakt zu Herrn Lindner von der Firma „Exo Terra“ her. Die Firma „Exo Terra“ spendete dem Willms-Gymnasium die komplette Terrarien-Aanlage im Wert von 1500 Euro. Beide Firmen haben bereits eine langfristige Unterstützung zugesagt.

Die drei Feuersalamander am Willms haben ihren ersten Winter in der Obhut der Schule erfolgreich und bei bester Gesundheit überstanden. Die Schülerinnen und Schüler können somit weiterhin einen aktiven Beitrag zum Artenschutz leisten.