Gymnasium an der Willmsstraße

Delmenhorster Schüler erfolgreich bei nationalem Mathe-Wettbewerb

| NOZ/Delmenhorster Kreisblatt

Beim diesjährigen Känguru-Wettbewerb haben neun Schülerinnen und Schüler des Willms-Gymnasiums bestens abgeschnitten.

Mathe kann sehr wohl Spaß machen – dieser Meinung sind zumindest die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Willmsstraße. 319 von ihnen haben am diesjährigen Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teilgenommen und das mit einer überdurchschnittlich guten Leistung. „Unsere Schüler sind eigentlich immer erfolgreich bei diesem Wettbewerb, aber dieses Jahr haben sie sich selbst übertroffen“, sagte Oberstudiendirektor Stefan Nolting. So zählen Reik Tönjes, Gabriel Zaiton und Annelie Schmidt zu den besten 1 Prozent aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutschlandweit. Die beiden Fünftklässler und die Sechstklässlerin haben sich damit den ersten Preis geholt. Auch unter den besten 3 und 5 Prozent finden sich sechs Willms-Schülerinnen und Schüler: Emelie Knaak (6. Klasse) sowie Hamza Özoguz und Joel Kletta (10. Klasse) gewannen den zweiten Preis, während der dritte Preis an Sofi Muche (5. Klasse), Jonas Gerling (7. Klasse) und Finn Kehlenbeck (8. Klasse) ging.

Spiele und Bücher für Rechenkünstler

Zur Belohnung für ihre guten Ergebnisse übergaben Nolting und Martin Kumpmann, Fachobmann für Mathematik am Willms-Gymnasium, den Kindern und Jugendlichen kürzlich die Preise. Neben ihren Ehrenurkunden erhielten die Schülerinnen und Schüler Spiele und Bücher, die zum „logischen Denken und Kombinieren“ animieren sollen.

Dass sie diese Fähigkeit bereits besitzen, konnten die Nachwuchsmathematiker schon beim Wettbewerb beweisen. Innerhalb von 75 Minuten mussten sie 30 altersgerechte Knobelaufgaben im Multiple-Choice-Verfahren lösen. „Wer alle Aufgaben hintereinander richtig beantwortet, bekommt die meisten Punkte“, erklärte Kumpmann. Schließlich rührt von diesem fehlerlosen Sprung der Name des Känguru-Wettbewerbs.

Schüler schätzen Spaßfaktor

Insgesamt haben in diesem Jahr in Deutschland über 960.000 Schülerinnen und Schüler in den Klassen drei bis 13 von etwa 11.800 Schulen bei dem Wettstreit mitgemacht. „Ich mochte es schon in der Grundschule gerne, Knobelaufgaben zu lösen“, berichtete die 12-jährige Emelie. Für den Wettbewerb habe sie dann aber doch noch etwas geübt. „Das ist ganz anders, als eine Klausur zu schreiben“, findet Joel, „ohne Druck ist der Spaßfaktor viel höher!“ Die Teilnahme ist am Willms-Gymnasium freiwillig, nur die fünfte Klasse sei verpflichtend dabei, um den Wettbewerb kennenzulernen. Umso mehr freuten sich Kumpmann und Nolting, dass sich so viele Schülerinnen und Schüler beteiligt haben.