Gymnasium an der Willmsstraße

Einführungsphase (Jg. 11)

Im Sommer 2018 beginnt die neue Einführungsphase unter den Bedingungen des neunjährigen Gymnasiums am Willms. Derzeit plant das Willms die Zusammensetzung der Klassen und Kurse. Entsprechende Informationen werden eine Woche vor den Sommerferien an unsere derzeit 10. Klassen weitergegeben bzw. an die neuen Willms-Schülerinnen und Schüler verschickt.  Wir freuen uns dann am 9. August 2018 in unsere neue Einführungsphase zu starten. (Externe Schülerinnen und Schüler konnten sich bis zum 19. Februar 2018 anmelden. Sollten Sie jetzt noch Interesse an einer Anmeldung am Willms haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an OStR Klaas Wiggers . Eine Aufnahme ist jedoch nur noch in absoluten Ausnahmefällen für das Schuljahr 2018/19 möglich.)

Orientierung am Leitbild des Willms

Die Organisation der Einführungsphase wie auch der Unterricht in Jahrgang 11 orientieren sich am Leitbild des Willms: Miteinander – Erfolgreich – Engagiert. Miteinander bedeutet ein gutes Zusammenspiel der Lehrkräfte des Jahrgangs untereinander und mit der erweiterten Schulleitung wie auch eine gute Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern. Ein ausgeprägtes Miteinander ermöglicht jedem Einzelnen einen bestmöglichen Erfolg. Denn der schulische Erfolg unserer Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs steht im Vordergrund unseres Interesses. Wir wollen eine gute Basis schaffen – im Hinblick auf Wissen, Kompetenzen und soziales Miteinander. Auf dieser Basis soll dann in der Qualifikationsphase die erfolgreiche Vorbereitung auf das Abitur gründen. Wir wollen als Lehrkräfte mit unserem Engagement zu dem Erfolg der Schülerinnen und Schüler maßgeblich beitragen. Durch das engagierte Arbeiten mit unseren Elftklässlerinnen und Elftklässlern wollen wir diese aber auch motivieren, sich selbst zu engagieren – sei es innerschulisch, gesellschaftlich, beruflich, wissenschaftlich oder auch politisch. Denn eine zukunftsfähige und in vielerlei Hinsicht erfolgreiche Gesellschaft, zu der wir durch unsere Schule beitragen wollen, braucht engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Ansprechpartner Jg. 11

Verantwortlich für die Koordinierung der Einführungsphase ist OStR Klaas Wiggers, der eng mit der Oberstufenkoordinatorin Cornelia Kehler (vornehmlich für die Qualifikationsphase zuständig) zusammenarbeitet.

„Vokabeln“ der Oberstufe

Die Vorgaben des Landes Niedersachsen verwenden Begrifflichkeiten – die man auch Vokabeln nennen könnte – für bestimmte Klassenstufen, Prüfungsanforderungen, etc. Diese möchten wir zunächst erläutern, um das weitere Lesen zu vereinfachen.

  1. Einführungsphase: Die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe ist gleichbedeutend mit dem 11. Jahrgang eines Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen des elften Jahrgangs in die Arbeitsweisen (Methoden, Operatoren, Medien,…) und in die Arbeitsfelder (Themen, Kompetenzen,…) der Oberstufe eingeführt. Eine Einführung erhalten unsere Schülerinnen und Schüler im 11. Jahrgang auch in die Vorgaben der Kurswahl für die beiden letzten Schuljahre vor dem Abitur (Jahrgänge 12 und 13), damit sie für sich passsende Profile bzw. Leistungskurse (Kurse auf erhöhtem Niveau) und Grundkurse (Kurse auf grundlegendem Niveau) wählen. Somit bildet die Einführungsphase eine Brücke von dem Unterricht der Mittelstufe (Jahrgänge 5 bis 10) zur Qualifikationsphase.
  2. Qualifikationsphase: Ähnlich wie sich eine Nationalmannschaft in einer Qualifikationsrunde für die Weltmeisterschaft qualifizieren muss, müssen sich Schülerinnen und Schüler in der Qualifikationsphase – die die Jahrgänge 12 und 13 umfasst – für die Abiturprüfung qualifizieren. Die Schulleitung prüft kontinuierlich während der Jahrgänge 12 und 13, ob diese Qualifikation erreicht werden kann und berät in vereinzelten Problemlagen intensiv und nachhaltig. Nach Ende der Qualifikationsphase – meist rund um die Osterferien im 13. Jahrgang – wird bei positivem Befund die Abiturprüfung abgelegt, die aus vier Klausuren und einer mündlichen Prüfung besteht.
  3. Leistungskurs: Eigentlich ist Leistungskurs ein veralteter Begriff, der sich jedoch in der Umgangssprache weiterhin etabliert. Der aktuelle Begriff lautet „Kurs auf erhöhtem Anforderungsniveau“ (eA-Kurs). Jede Schülerin / jeder Schüler wählt im zweiten Halbjahr der Einführungsphase ein Profil für die Qualifikationsphase, welches drei Leistungskurse umfasst. Die Leistungskurse werden jeweils mit einem Umfang von 5 Wochenstunden unterrichtet und münden im Rahmen der Abiturprüfung in einer Klausur von 300min Länge – wobei derzeit in Niedersachsen die Begrenzung auf 270min in den meisten Fächern diskutiert wird. Die Noten dieser Klausuren wie auch die Semesternoten in den Leistungskursen haben ein erhöhtes Gewicht bei der Berechnung der Abiturnote. Eine Übersicht mit den bei hinreichender Anwahl durch die Schülerinnen und Schüler angebotenen Leistungskurse findet sich hier.
  4. Prüfungskurs: Jede Schülerin / jeder Schüler wählt im zweiten Halbjahr der Einführungsphase neben den drei Leistungskursen auch zwei Prüfungskurse. Diese sind Grundkurse – siehe unten – in denen jedoch jeweils eine Abiturprüfung abgelegt wird. Im Prüfungsfach 4 (kurz: P4) wird im Rahmen der Abiturprüfungen eine Klausur mit einer Länge von 220min verfasst – wobei Niedersachsen derzeit die Begrenzung auf 210min in den meisten Fächern diskutiert. Im Prüfungsfach 5 (kurz: P5) wird nach einer Vorbereitungszeit von 30min eine mündliche Abiturprüfung von 20-30min abgelegt. Eine Übersicht mit den bei hinreichender Anwahl durch die Schülerinnen und Schüler angebotenen Prüfungskurse findet sich hier.
  5. Grundkurs: Auch hier handelt es sich um einen überholten Begriff. Aktuell werden Grundkurse folgendermaßen genannt: Kurse auf grundlegendem Anforderungsniveau. Diese werden dreistündig pro Woche unterrichtet.
  6. Wahlfach: In der Einführungsphase werden diejenigen Unterrichtfächer Wahlfächer genannt, für die keine Belegungspflicht besteht. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden noch vor Beginn der Einführungsphase, ob sie zusätzlich zum Pflichtunterricht an einem Wahlfach oder mehreren Wahlfächern teilnehmen. Am Willms gibt es in der Einführungsphase zwei Wahlfächer: Informatik und Sporttheorie.

Voraussetzungen für den Besuch der Einführungsphase

Jede Schülerin und jeder Schüler, die / der am Ende der 10. Klasse eines Gymnasiums versetzt worden ist, hat die Berechtigung zum Besuch der Einführungsphase. Zudem begrüßen wir alle Schülerinnen und Schüler in unserem 11. Jahrgang, die an einer anderen Schulform den erweiterten Sekundarabschluss I geschafft haben.

Bewertungsskala der Einführungsphase

Anstelle der Notenskala von 1 bis 6 tritt ab der Einführungsphase eine Punkteskala von 15 bis 0. Die Noten 1 bis 5 werden jeweils in drei Punktwerte aufgeteilt. So sind etwa 12 Punkte mit einer 2+, 11 Punkte mit einer glatten 2 und 10 Punkte mit einer 2- zu übersetzen. Der Note 6 ist lediglich der Wert „0 Punkte“ zugeordnet.

Für die Versetzungsentscheidungen am Ende der Einführungsphase wie auch später für die Qualifikationsphase ist wichtig, dass 4 Punkte (also eine 4-) bereits den gleichen negativen Stellenwert besitzen wie bislang lediglich die Note 5 (nun 1 bis 3 Punkte). Hat eine Schülerin / ein Schüler in der Einführungsphase in drei Fächern nur 4 Punkte erreicht, kann sie / er nicht in die Qualifikationsphase versetzt werden.

Studienbuch

Die Zeugnisse der Einführungsphase und die Semesterbögen der Qualifikationsphase müssen in einem Studienbuch gesammelt und bei der Anmeldung zum Abitur vorgelegt werden. Das Willms schenkt seinen Schülerinnen und Schülern zu Beginn der Einführungsphase eine als Studienbuch fungierende Sammelmappe.

Es sei noch einmal explizit darauf hingewiesen: Ein vollständiges (!) Studienbuch ist Voraussetzung zur Zulassung zum Abitur.

Zusammensetzung der Klassen

Die Klassengemeinschaften des 11. Jahrgangs werden am Willms neu zusammengesetzt. Folglich wechselt damit auch die Klassenlehrkraft. Jede Schülerin / jeder Schüler darf jedoch drei Freundschaftswünsche für die Bildung der neuen Klassengemeinschaften abgeben. Wir möchten hervorheben, dass wir uns um die Erfüllung der Wünsche bemühen, diese jedoch nicht garantieren können. Eine Kettenwahl führt zur Annullierung der Wünsche.

Die Neuzusammensetzung ist unter anderem darin begründet, dass unsere Schule alljährlich zahlreiche neue Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase begrüßt. Diese sollen nicht dadurch benachteiligt werden, dass sie sich – anders als ihre Klassenkameraden – neu in gefestigte Klassengemeinschaften integrieren müssen.

Fremdsprachen in der Einführungsphase

Die Teilnahme am Unterricht der ersten Fremdsprache Englisch ist für alle Schülerinnen und Schüler weiterhin verpflichtend.

Auch eine weitere Fremdsprache muss von allen Schülerinnen und Schülern verpflichtend belegt werden. Dabei können die Schülerinnen und Schüler, die seit der 6. Klasse Französisch oder Latein lernen, diese Fremdsprache bei uns fortführen. Als Alternative (Wahlfach) für diese Schülerinnen und Schüler bzw. als Pflichtfach für Schülerinnen und Schüler, die bislang keine zweite Fremdsprache haben, bietet das Willms die Fremdsprache Spanisch an.

Spanisch ab Jahrgang 11

Es hat bereits eine lange Tradition, dass das Willms in der Einführungsphase Spanisch als neu zu beginnende Fremdsprache anbietet. Der Unterricht ist also ohne jegliche Vorkenntnisse zu besuchen und umfasst vier Wochenstunden. Spanisch kann bzw. muss auch in der Qualifikationsphase belegt werden und kann sogar als Prüfungskurs (P4/P5) gewählt werden. Innerhalb von drei Jahren ermöglicht der Spanischunterricht das Erlernen einer international bedeutsamen Fremdsprache. Über die Inhalte und die Motivation zum Erlernen von Spanisch findet sich hier die Präsentation des Eltern-Schüler-Abends am Willms (8.2.2018).

Spanisch kann von Schülerinnen und Schülern, die seit der sechsten Klasse Französisch oder Latein gelernt haben, in der Einführungsphase als dritte Fremdsprache gewählt werden. Dadurch steigt die Wochenstundenzahl um 4. Spanisch als 3. Fremdsprache ist nicht kombinierbar mit den Wahlfächern Sporttheorie oder Informatik. Die dritte Fremdsprache Spanisch kann nach der Einführungsphase in der Qualifikationsphase fortgesetzt werden oder aber auch bedingungslos wieder abgewählt, also beendet werden. Die Spanisch-Note in der Einführungsphase wird jedoch in jedem Falle bei der Versetzungsentscheidung berücksichtigt.

Spanisch kann aber auch von allen Schülerinnen und Schülern, die von anderen Schulformen zu uns kommen und bislang keine zweite Fremdsprache lernten, wie auch von allen anderen Schülerinnen und Schülern als zweite Fremdsprache gewählt werden. Für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die bereits seit Jahren das Willms oder z.B. das Gymnasium Lemwerder besuchen, bedeutet dies das Ende des Französisch- bzw. Lateinunterrichts nach Jahrgang 10 und eine Wochenstunde mehr als bei der Fortsetzung der bisherigen zweiten Fremdsprache (4 statt 3 Wochenstunden).

Schülerinnen und Schüler, die Spanisch als zweite Fremdsprache wählen, gehen folgende Verpflichtungen ein:

  • Besuch des Spanischunterrichts bis zum Ende des 13. Schuljahres
  • Einbringung von zwei Semesternoten (bzw. vier, wenn Spanisch die einzige belegte Fremdsprache in der Qualifikationsphase ist) im Fach Spanisch in das Abitur

Zudem wird ggf. der Lateinunterricht „nur“ mit dem kleinen Latinum (siehe unten) abgeschlossen.

Wir empfehlen denjenigen Schülerinnen und Schülern, die seit der 6. Klasse eine zweite Fremdsprache erlernt haben, diese auch in der Einführungsphase fortzusetzen und ggf. Spanisch als dritte Fremdsprache zu belegen.

Wird in Kürze ergänzt.

Erwerb des Latinums

Auf dieser Seite präsentieren wir nur einen groben Überblick über die Voraussetzung des Erwerbs von einem der drei verschiedenen Arten des Latinums. Für genauere Informationen sprechen Sie uns bitte an.

Kleines Latinum

  • Versetzung in die Einführungsphase
  • Mindestens ein „ausreichend (Note 4)“ als Ganzjahresnote in Jahrgang 10

Latinum

  • Am Ende der Einführungsphase mindestens ein „ausreichend (5 Punkte)“

Großes Latinum

  • Latein in der Regel nach vier Halbjahren der Qualifikationsphase
  • Weitere Informationen vor der Wahl der Kurse der Qualifikationsphase

Kunst / Musik / DS

Am Gymnasium an der Willmsstraße haben die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs die Auswahl zwischen Kunst, Musik und Darstellendem Spiel. Pro Halbjahr belegt jedes Mitglied der 11. Klassen eins dieser drei Fächer. Der Unterricht umfasst zwei Wochenstunden in beiden Halbjahren. Da das Willms Kunst in der Qualifikationsphase als Leistungskurs und Musik als Prüfungskurs anbietet, gibt es nicht die Möglichkeit, das ganze Schuljahr Darstellendes Spiel zu belegen. Dadurch soll verhindert werden, dass durch die Abwahl von Kunst oder Musik bereits die Belegung des künstlerisch-musischen Profils in der Oberstufe nicht mehr möglich ist. Ein Fach ist nur dann als Leistungs- oder Prüfungskurs in der Qualifikationsphase wählbar, wenn es in der Einführungsphase mindestens ein halbes Jahr belegt wurde. Deshalb gibt es folgende fünf Modelle:

Was sich hinter dem Fach „Darstellendes Spiel“ versteckt, ist in der Präsentation vom Eltern-Schüler-Abend (08.02.2018) nachzulesen.

Re / WuN / Pl

In der Einführungsphase stehen nicht nur evangelische, katholische Religion und Werte und Normen zur Wahl, sondern als dritte Möglichkeit das Fach Philosophie. Eines dieser drei Fächer muss im Jahrgang 11 mit einem Umfang von zwei Wochenstunden belegt werden. Das Fach Philosophie stellte sich auf dem Eltern-Schüler-Abend mit folgender Präsentation (08.02.2018) vor. Alle drei Fächer haben ihre eigenen Seiten auf dieser Homepage: Religion, Werte und Normen, Philosophie.

Die Fächer Religion und Philosophie werden am Willms – sofern hinreichend angewählt – in der Qualifikationsphase als Prüfungskurse (P4/P5) angeboten. Das Fach Werte und Normen wird lediglich als Grundkurs ohne die Möglichkeit einer Abiturprüfung am Willms offeriert.

Naturwissenschaften in der Einführungsphase

Die drei Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik werden im Klassenverbund unterrichtet, sodass alle Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme verpflichtet sind. Jede der drei Naturwissenschaften wird ganzjährig mit zwei Wochenstunden unterrichtet.

Wahlfach Informatik

Am Willms wird das Unterrichtsfach Informatik als Wahlfach in der Einführungsphase angeboten, wodurch die Wochenstundenzahl um 2 steigt. Über die Inhalte des Unterrichts und die Motivation zum Erlernen selbiger informiert der Fachobmann OStR Jac-Simon Kühn in der Präsentation des Schüler-Eltern-Abends am Willms (08.02.2018). Wurde Informatik in der Einführungsphase belegt, kann es auch in der Qualifikationsphase als dreistündiger Grundkurs gewählt werden. Ein Leistungs- oder Prüfungskurs im Fach Informatik wird am Willms jedoch nicht angeboten.

Es können nicht gleichzeitig Spanisch als 3. Fremdsprache und Informatik gewählt werden.

Wahlfach Sporttheorie

Am Willms wird das Unterrichtsfach Sporttheorie als Wahlfach im ersten Halbjahr der Einführungsphase angeboten, wodurch die Wochenstundenzahl ein Halbjahr lang um 2 steigt. Über die Inhalte des Unterrichts und die Motivation zum Erlernen selbiger informierte die Fachobfrau OStR‘ Magdalena Flug in der Präsentation des Schüler-Eltern-Abends am Willms (08.02.2018). Nur wenn Sporttheorie in der Einführungsphase belegt wurde, kann Sport in der Qualifikationsphase Prüfungskurs P5 gewählt werden. (Ein Sport-Leistungskurs wird am Willms nicht angeboten. Schülerinnen und Schüler die sicher einen solchen belegen wollen, sollten bereits mit der Einführungsphase an das Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst wechseln, da es hier keine Kooperation der beiden Delmenhorster Gymnasien gibt.)

Es können nicht Spanisch als 3. Fremdsprache und Sporttheorie gewählt werden.

Bilinguales Angebot

Die bilinguale Klasse am Willms endet mit der Klassenstufe 10. In der Einführungsphase gibt es ein Angebot der Offenen Ganztagsschule, das den Schülerinnen und Schülern aller Klassen des Willms offen steht. Voraussichtlich wird eine Arbeitsgemeinschaft „Wirtschaftsenglisch“ angeboten.

Fremdsprachen-Zertfikate

Am Willms werden Arbeitsgemeinschaften angeboten, die auf das Cambridge Advanced Certificate wie auch auf das DELF-Zertifikat vorbereiten.

Stundentafeln

Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Modelle von Stundentafeln auf Basis der Wahlmöglichkeiten vor

  1. Unterricht in Jahrgang 11 bei Fortführung seiner 2. Fremdsprache und keiner Belegung eines Wahlfaches.

2.  Wahl der neuen 2. Fremdsprache Spanisch, aber keine Belegung eines Wahlfaches

3. Weitere Möglichkeiten unter Berücksichtigung der Wahlfächer Sporttheorie und Informatik.

Betriebspraktikum in Jahrgang 11

In der Einführungsphase wird die Klasse von ihrer Politiklehrkraft auch in der Berufsorientierung begleitet. Für die Berufsorientierung ist in der Stundentafel eine Wochenstunde vorgesehen. Zudem absolvieren die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase ein zweiwöchiges Betriebspraktikum, welches vom 7. bis zum 18. Januar 2019 vorgesehen ist. In Kürze finden sich auf der Homepage unter der Kategorie „Berufsorientierung“ bereits die Unterlagen für die Suche nach und die Anmeldung bei Praktikumsbetrieben.

Entschuldigungszettel

Anstelle von losen Entschuldigungen bzw. Eintragungen in den Willms-Schulplaner tritt ab der Einführungsphase ein von der Schule angefertigter Entschuldigungszettel. In diesen tragen Schülerinnen und Schüler jedes Mal die jeweils durch die Abwesenheit versäumten Stunden pro Fach ein. Die Eltern ergänzen den Grund der Abwesenheit und ihre bestätigende Unterschrift. Nach der Rückkehr aus der Fehlzeit legt die Schülerin / der Schüler den Entschuldigungszettel jeder Fachlehrkraft, in der sie / er Stunden versäumt hat, zum Gegenzeichnen vor.

Mit der Einführungsphase steigt die Anzahl der Fächer, die nicht mehr im Klassenverband unterrichtet werden. Diese Fächer werden auch nicht in das Klassenbuch eingetragen, sodass die jewelige Fachlehrkraft keinen Einblick in die bereits vorgelegten Entschuldigungen hat. Dies ist mithilfe des Entschuldigungszettels jedoch möglich. Durch den Entschuldigungszettel sollen zudem alle Fachlehrkräfte in die Lage versetzt werden, schnell einen Überblick über Fehlzeiten zu erhalten bzw. eventuelle Häufungen von Fehlzeiten nur im eigenen Fach zu erkennen.

Versetzung von der Einführungsphase in die Qualifikationsphase

Am Ende der Einführungsphase werden diejenigen „automatisch“ in die Qualifikationsphase versetzt, die

  • in allen Fächern mindestens 5 Punkte erreichen,
  • nur ein Fach mit weniger als 5 Punkten, alle anderen aber mit mindestens 5 Punkten bewertet werden.

Es obliegt der Zeugniskonferenz zu entscheiden, ob auch eine Versetzung vollzogen wird, wenn

  • zwei Fächer mit 1 bis 4 Punkten durch zwei Fächer so ausgeglichen werden können, dass der Durchschnitt jeweils bei 5,0 Punkten liegt,
    • ein Beispiel: 1 Punkt in Physik kann mit 9 Punkten in Biologie, 4 Punkte in Mathematik können mit 6 Punkten in Deutsch ausgeglichen werden.
  • ein Fach mit 0 Punkten durch ein Fach mit 10 Punkten oder mit zwei Fächer mit mindestens 8 Punkten ausgeglichen werden kann.
    • ein Beispiel: 0 Punkte in Geschichte können mit 10 Punkten in Erdkunde oder mit 8 Punkten in Erdkunde und gleichzeitig mit 8 Punkten in Physik ausgeglichen werden.

In beiden Fällen gilt:

  • Die Wochenstundenzahlen des Ausgleichsfaches darf nur um 1 geringer sein.
  • Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik können nur untereinander ausgeglichen werden.

Eine Versetzung ist nicht möglich, wenn

  • mehr als zwei Fächer mit 1 bis 4 Punkten bewertet werden,
  • ein Fach mit 0 Punkten und mindestens ein weiteres Fach mit 1 bis 4 Punkten bewertet werden,
  • mehr als ein Fach mit 0 Punkten bewertet wird.

Wiederholen der Einführungsphase

Die Einführungsphase kann bei Nichtversetzung oder auf freiwilliger Basis einmal wiederholt werden. In beiden Fällen darf in der Qualifikationsphase allerdings nicht ein weiterer Jahrgang der Oberstufe (freiwillig) wiederholt werden. Eine Ausnahme ergibt sich, wenn man die Qualifikationsphase zwar erfolgreich bewältigt hat, aber durch die Abiturprüfung fällt.

Schulabschlüsse in der Oberstufe des Willms

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass man durch den Besuch der Einführungsphase keinen höherwertigen Schulabschluss als den erwirbt, den man bereits nach der 10. Klasse erreicht hatte. Somit verlässt eine Schülerin / ein Schüler das Willms am Ende der Einführungsphase das Willms ggf. mit dem erweiterten Sekundarabschluss I. Der schulische Teil der Fachhochschulreife kann frühestens am Ende des 12. Jahrgangs erreicht werden, das Abitur erst nach Ende des 13. Jahrgangs abgelegt werden.